00:00:01: Ich musste was gestehen und zwar bin ich eigentlich ein Genussmensch.
00:00:06: Also, ich bin kein Klischee-Fitnesstyp der immer nur Hühnchen mit Brokkoloist sondern ich liebe Pizza!
00:00:14: Ich liebe guten Wein und ich gönne mir auch sehr gerne mal ein Dessert.
00:00:18: und wenn es um Stepsammeln geht ist die beste Methode für mich dass sie sich eigentlich auf Raves gehen.
00:00:24: Das macht mir meistens Spaß und viel mehr Spaß.
00:00:27: also wie wenn ich jetzt sehen war vom Laufband stehen müsste.
00:00:30: Und gleichzeitig ist es auch so, dass ich keine Kompromisse mag.
00:00:34: Ja das heißt will genau diese Sachen machen können, die ich gerade gesagt habe und ich will trotzdem in der Lage sein.
00:00:41: zum Wunderkilo heben.
00:00:42: Ich will ein Sixpack und ich werde fürs Sparring fit genug sein.
00:00:47: Vielleicht klingt das für dich alles nach einer Unmöglichkeit.
00:00:52: Der Grund dafür sind zwei Annahmen.
00:00:56: Ihr eine Annahme ist entweder performen kannst oder dich dahin ernähren kannst, oder du kannst genießen.
00:01:04: Das ist was wir durch dieses Diet Mindset entwickeln die das über den letzten Jahrzehnte eigentlich so eingetrichtert bekommen haben dass es immer nur um Verbote geht und um böse Lebensmittel und um gute schlecht und schlechte Lebensmittel also dieses klassische schwarz-weiß denken.
00:01:25: Also natürlich ein Problem.
00:01:26: ja wir sehen das auch in anderen Bereiche, ich habe in einer früheren Folge schon darüber gesprochen wie wir oft auch so denken das Fortschritt immer mit Leiden und Schmerz sein hier gehen muss.
00:01:41: Und natürlich ist es so dass du wenn du weiter kommen willst aus deiner Komfortzone raus musst und das fühlst sich immer unangenehm an.
00:01:48: aber das ist nicht alles ja und du kriegst auch keine Bonuspunkte dafür dass du dir möglichst schmerzhaft machst.
00:01:56: das ist auch ein ganz wichtiger Punkt.
00:01:58: Und andererseits, und das ist die andere Seite der Medaille, ist es so dass mehr Konsum nicht automatisch mehr Genuss bedeutet.
00:02:08: Das ist ein anderes, eine andere Gedanke da natürlich sehr geläufig ist, dass du umso mehr genießen kannst je mehr du einfach nur das isst was du essen willst.
00:02:20: ja?
00:02:20: Wenn das halt jeden Tag drei Kunststücke sind, sind's drei Kunst Stücke!
00:02:24: Und das ist Schwachsinn, das stimmt so nicht.
00:02:28: Ich will dir dazu auch eine Frage stellen.
00:02:31: Nehmen wir mal wirklich an, dass du jeden Tag deine Lieblingsmalzeit ist.
00:02:36: Vielleicht sogar zweimal am Tag.
00:02:39: Wie wäre das für dich?
00:02:40: Vielleicht denkst du dir im ersten Moment, ja wär sehr geil, wär super und ich behaupte aber, dass das gar nicht so toll wäre.
00:02:48: Warum?
00:02:49: Weil wenn nur jeden Tag zweimal deine Liebungsmalzeit isst dann ist es ja nichts mehr besonderes sondern es ist einfach eine Gewohnheit.
00:02:57: Und Gewohnheiten haben eine Eigenschaft, und zwar sind die immer relativ langweilig.
00:03:02: Die sind nicht spektakulär.
00:03:05: Das heißt nicht dass Gewohnheit keinen Spaß machen können?
00:03:08: Absolut gar nicht!
00:03:09: Sondern wenn es zum Beispiel auch um einen Alltag geht bin ich der Meinung das sich die Lebensqualität über die Qualität vom Alltag definiert.
00:03:17: Allerdings ist es nicht so spektakkulär Wenn du jetzt im Vergleich dazu diese Lieblingsmahlzeit einmal im Monat hast.
00:03:26: wie wäre es dann?
00:03:28: dann ist das was, wo du dich wirklich drauf freust.
00:03:30: Dann ist es etwas, wo einen gewissen Kontrast auch beinhaltet und dieser Kontrast ist eigentlich, dass er's Genuss erzeugt.
00:03:40: Also wir müssen von diesem Gedanken wegkommen, dass mehr Konsum automatisch auch mehr Befriedigung bedeutet.
00:03:49: Und wenn wir das machen, können wir auch Performance- und Genuss unter einen Hut bringen weil angenommen deine Lieblingsmalzeit ist jetzt irgendwas für deine Fitness eigentlich nicht Geiles.
00:04:03: Also nehmen wir einfach ein Extrembeispiel her, sagen wie deine Lieblungsmahlzeit ist du aus dir einen Korn und Blörein mit einem Schokokuchen hinterher und trinkst dazu drei Bier dann hast du mit dieser Mahlzeit wahrscheinlich zweieinhalb tausend Kalorien.
00:04:17: das ist jetzt nichts was du.
00:04:20: wenn es jetzt jeden Tag ist wirst du dadurch nicht unbedingt den Adonis Körper bekommen.
00:04:25: ich denke dass es relativ offensichtlich.
00:04:28: Genau deswegen denken wir auch oft auf die Nuss und Fitness sind ja nicht konträr.
00:04:36: Aber sie sind es nicht, weil wenn du diese Mahlzeit jetzt einmal im Monat hast, fällt's kaum ins Gewicht, sondern einfach nur zweieinhalb Tausend Kalorien.
00:04:44: Wenn du sie jeden Tag zwei Mal hast dann wär'ner Sinn.
00:04:47: Wie gesagt, fünftausend Kalarien in diesem Rechenbeispiel unter das Sexbier am Tag wäre natürlich auch höchst problematischer.
00:04:55: Vielerlei anderer Hinsicht.
00:04:57: Und damit Kannst du auch eine sehr geläufige Angst eliminieren?
00:05:03: Das war die Angst vor Verzicht.
00:05:05: Weil Verzichte sind im Prinzip nichts Negatives, sondern Verzichten ist einfach nur Selektion.
00:05:11: Es ist nur eine Wahl.
00:05:13: Du entscheidest dich für was und gegen etwas anderes und das machen wir sowieso andauern.
00:05:18: Man wollen oder nicht.
00:05:20: D.h.,
00:05:21: die Frage ist nicht musst du verzichten.
00:05:23: Die Frage ist worauf verzichtest?
00:05:24: und v.a.
00:05:25: machst du es Ganze auch intelligent oder nicht?
00:05:28: weil wenn ich zum Beispiel an einem Dönerstand vorbeigehe und nicht mehr denke, woher wäre gerade geil?
00:05:35: Und ich mache es nicht.
00:05:36: Dann wäre das theoretisch auch schon eine Art von Verzicht.
00:05:39: Ich mach den Verzlicht sehr gerne, weil ich weiß... Wenn ich jetzt z.B.
00:05:43: vor meinem Training am Dönersrand vorbeigegehe und hier ist noch ein Döne dann der mein Training ziemlich sicher eine Katastrophe ist, es wäre eine Katostrophe.
00:05:52: Ich würde den wahrscheinlich wieder ausschreiben und deswegen mache ich's nicht.
00:05:56: Und ich machs auch nichts weil ich weiß das passt jetzt einfach in dem Tag nicht in meine Ernährung.
00:06:02: Dafür bekomme ich da aber was anderes.
00:06:05: Ich bekomme insgesamt eine höhere Performance und eine höre Fitness und dass wiederum steigert meinen Potenzial für Genuss.
00:06:15: Dann denkst du vielleicht okay dass von vorher mit dem Kontrast macht, vielleicht noch sehen das jetzt gar nicht.
00:06:22: Nimm mal an deine Fitness ist wirklich sehr schlecht dann kannst du auch automatisch weniger Sachen machen.
00:06:31: Du hast weniger Freiheit.
00:06:33: Ein kleines Extrem Beispiel und zwar wo ich in Benedicke war.
00:06:38: da haben wir so eine Gondelfahrt gemacht und in der Gruppe vor uns, da war es ein Mann, er war stark übergewichtig hat glaubst du drei vier Anläufe gebraucht um in dieser Gondel reinzukommen, also dieses Boot reinzukomen ohne dass das Boot umkippt.
00:06:56: Ich stelle mir das als äußerst unangenehm vor und wie gesagt ich will ja diese Person überhaupt nicht verurteilen oder bewerben oder irgendwas sondern es war einfach meine Beobachtung und ich habe mal gedacht Puh!
00:07:13: Das würde ich zum Beispiel nicht wollen und ich glaube der Typ diese Gondelfahrt nicht unbedingt so genießen hat können.
00:07:23: Weil er natürlich auch mitbekommen hat, dass die Leute dann schauen und das nicht unbedingt weil die Leute jetzt alle so unfassbar gemein sind sondern einfach weil es halt auffällt ob man will oder nicht.
00:07:36: Und anderseits wenn er dann mit seiner Frau da drin sitzt und sich vielleicht nicht sicher ist Hält die Gondel oder kippt ihr noch ist natürlich auch sehr so unangenehm.
00:07:47: Wie gesagt, das ist jetzt ein Extrem Beispiel.
00:07:49: aber das ist natürlich was das Spaß erlebenen oder das Genusserlebnis von dieser gondelfahrt massiv beeinträchtig und umgekehrt.
00:07:58: wenn du zum beispiel gerne Wandern gehst oder mal so einen Bergfrühstück wenn du sowas gerne machst und deine Fitness ist nur dazu ausreichend dass du nicht in den Berg hochkommst sondern nur Weg kommen die Ecke.
00:08:13: Dann beeinträchtigt das natürlich auch den Potenzial, dass du genießen kannst.
00:08:18: Also du siehst schon diese Frage mit einem Genuss ist ein bisschen kompliziert als wir das vielleicht denken.
00:08:25: und wenn man das Ganze jetzt mal zusammenfassen und die wichtigsten Punkte rausnehmen also Punkt Nummer eins mehr Konsum bedeutet nicht automatisch mehr Genuss weil wir verlieren dann alles sowieso zur Gewohnheit wird Wenn wir es oft genug haben.
00:08:41: Punkt Nummer zwei Du auf das eine oder andere sowieso verzichtest, weil ein Verzicht nichts anderes ist als eine Entscheidung.
00:08:49: und Punkt Nummer drei.
00:08:51: Dein Potenzial für Genuss höher wird wenn deine Fitness besser wird.
00:08:56: dann sehen wir auch dass wir diese beiden Punkte ja dass das nicht mehr unbedingt Gegensätze sind sondern die beiden verstärken sich.
00:09:04: Die beiden verstirken sich und es ist auch so bei wenn man übers Thema Fitness sprechen.
00:09:10: ich würde wahrscheinlich nicht so gerne trainieren gehen.
00:09:15: Wenn ich wüsste, ich dürfte da jetzt vieles nicht mehr machen, weil ich mag das nicht!
00:09:19: Ich hasse das wenn ich irgendwie das Gefühl habe dass ich eingeschränkt werde.
00:09:22: Also ich muss für mich alles so frame'n, dass es für mich irgendwie was Positives ist also es mir irgendwas gibt, weil sonst rebelliere ich dagegen.
00:09:31: Das hab ich die letzten Monate und die letzten Jahre sehr stark gemerkt.
00:09:38: Rebellen mir wenn du mich anpissen willst dann sagen wir dass ich was nicht machen darf oder nicht machen soll.
00:09:43: Und gibt mir keinen Grund dafür warum das für mich gut ist, wenn ich das nicht mache damit kannst du mich richtig auf die Palme bringen.
00:09:53: Das sollten wir aus meiner Sicht als Chance sehen.
00:09:56: also ich sehe es als riesen Chance weil was sich hier machen kann ist ich kann meinen Alltag und mein Leben durch gezieltes Einsetzen dieser Prinzip benutzen und so insgesamt viel viel mehr Genuss in meinem Leben mit reinbringen, dass ich dafür sorge das diese erlebnisse die jetzt vielleicht nicht unbedingt mir ein sixpack bringen wenn ich dir zu oft hätte also als gewohnheit kein sixpack bringen.
00:10:18: Die sind einen sehr willkommen kontrast der einfach auch das leben ja aufwürzt aufrisch und gleichzeitig erzeuge ich mir durch eine höhere performance eine höhe fitness einen sehr geilen alltag einen viel geileren alltag und Das ist in meiner sich das beste von beiden Welten und das ist auch das, was ich persönlich mit meiner Trainingsernährungs- und Coachingphilosophie anstebe.
00:10:46: Also es geht nicht darum dass wir immer nur Opfer bringen sondern es geht darum, dass wir intelligente Entscheidungen treffen unseren Alltag möglichst gut gestalten und das erleben können was wir auch wirklich erleben wollen und zwar so dass wir dadurch wirklich eine massive Steigerung von Lebensqualität haben.
00:11:03: weil umgekehrt ist natürlich auch so wenn du dir jedes mal beim bei deiner Lieblingsmalzeit denkst du, ich weiß das schmeckt jetzt gut aber eigentlich solltest nicht machen weil dich eigentlich sollte ich abnehmen.
00:11:13: Das kostet dich ja auch Genuss, weil du bist nicht mehr präsent bei der Mahlzeit sondern du denkst an die Konsequenzen und bekommst dabei ein schlechtes Gewissen und das ist alles sehr unkult und auch unnötig!
00:11:27: Und wenn du lernen möchtest wie du diesen Scheinbaren Spagat möglichst gut meisterst dann ist der nächste online workshop perform and enjoy genau das Richtige für dich.
00:11:39: Weil da schauen wir uns in der Praxis ein, an wie genau du das machen kannst.
00:11:44: Welche zusätzlichen Prinzipien du einsetzen kannst um den Genuss in deinem Leben zu maximieren, wie du das auch da machen kannst wenn du abnehmen bist und vieles mehr.
00:11:55: Den Link dazu findest du in der Podcast Beschreibung.
00:11:58: einfach drauf klicken dann kommst Du zur Seite mit allen Infos.
00:12:01: Der Workshop kostet fünfzehn Euro findet nächste Woche am Freitag statt, wenn du es nicht live schaffst.
00:12:07: Kein Problem.
00:12:08: Du bekommst die Aufzeichnung inklusive aller Unterlagen nachher zugeschickt.
00:12:13: Gut, würde mich freuen, wenn ich dich bei diesem Workshop sehe und ansonsten wünsche ich dir eine ganz tolle Woche!
00:12:20: Und das freut mich dass du auch heute wieder dabei warst wie immer beim Podcast am Donnerstag um acht Uhr.
00:12:26: Tschö tschö.