00:00:01: Scheiße, warum habe ich das Ganze schon wieder gemacht?
00:00:04: Ich weiß ja genau wie schlecht es für mich ist.
00:00:07: Warum mache ich das trotzdem immer wieder?
00:00:09: Mann!
00:00:10: Ich kriege mich einfach nicht im Griff.
00:00:11: was ist nur los mit mir.
00:00:13: Kennst du diese Gedanken?
00:00:14: falls ja dann bist du in bester Gesellschaft denn ich kenne das auch sehr gut.
00:00:21: also dieser Problematik dass wir teilweise Sachen machen wo wir genau wissen dass sie richtig schlecht für uns sind und uns nachher vielleicht sogar selber dafür hassen.
00:00:32: Zumindest war das bei mir damals immer der Fall!
00:00:34: Und in dieser Folge schauen wir uns an, was hier wirklich passiert... ...und wie wir das Ganze dann auch in den Griff bekommen.
00:00:42: Ich kann da eines vorwegnehmen.
00:00:44: Diese Idee dass du einfach nur disziplinierter sein musst und schau muss, dass du dich irgendwie in den griff bekommst.
00:00:50: Dass du vielleicht dir ein wenig härter zu dir bist Das ist alles sinnlos.
00:00:54: Es wird nix bringen.
00:00:56: Wenn es die Lösung wäre dann hättest du es garantiert schon gelöst gehabt.
00:01:02: Weil ich denke, dass du davon schon genug gemacht hast und wie Einstein schon gesagt hat, Wahnsinn ist immer das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.
00:01:13: Das heißt wir brauchen was anderes!
00:01:15: Und genau das schauen wir uns in dieser Folge an denn das war wie gesagt eines der Probleme die ich sehr lange hatte mit verschiedensten Gewohnheiten sei's mit Gaming, mit Alkohol, mit Doomscrolling ja so was auch immer und je nachdem habe ich mir teilweise sehr lange die Zähne ausgebissen.
00:01:36: Und das lag in erster Linie daran dass ich nicht wirklich gecheckt hatte Warum ich das überhaupt mache, was hier wirklich abgeht?
00:01:45: Was so dieses Skript ist, dass quasi dafür sorgt, dass ich reagiere wie ein NPC im Spiel.
00:01:51: Sobald irgendwie ein Trigger abgeht und ich durch den Checkpoint laufe und jetzt passiert irgendwie was.
00:01:57: Und ja die Game Changer Wortwörtlich kam als ich meine Coaching-Ausbildung gemacht habe.
00:02:06: Und zwar hatten wir dann am Anfang gleich so ein paar Grundprinzipien gelernt Und eines dieser Grundprinzipien werden wir uns heute hernehmen, denn das ist der Schlüssel zu dem Verständnis.
00:02:17: Warum du diese Gewohnheiten trotzdem weitermachst.
00:02:20: und dieses Grundprincipt lautet wie folgt hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht.
00:02:29: ich lasse es Ganze mal so stehen.
00:02:30: also hinter jedem verhalten steigt eine positive absicht und man könnte auch so sagen alles was du machst is irgendwie auch gut für dich.
00:02:40: Und falls es dir so geht, wie mir als ich das zum ersten Mal gehört habe dann denkst du dir jetzt Butterfuck.
00:02:46: Was soll das?
00:02:46: Ich hasse diese Gewohnheit!
00:02:48: Ja was soll da bitte gut ist für mich dabei sein?
00:02:51: Ich hast sogar mich selbst dafür dass ich das mache und werden wir nicht loswerden.
00:02:57: Wir müssen hier ein bisschen aufpassen und ein bisschen genauer hinschauen weil klar ist es so dass wir mitunter wissen was uns diese gewohnheiten kosten.
00:03:06: gleichzeitig ist aber auch so Das alles was man irgendwie machen hat einen Grund, ne?
00:03:12: Alles was wir irgendwie machen, hat einen Antreiber eine gewisse Motivation.
00:03:17: Und das fängt damit an dass du morgen auch stehst und zur Arbeit gehst.
00:03:21: Das fängt dann damit an, dass du deine Zähne putzt, Mit deiner Freundin auf eine bestimmte Art und Weise kommunizierst oder nicht kommuniziert.
00:03:33: Und natürlich auch, dass du vielleicht abends den Kühlschrank räumst obwohl du eigentlich abnehmen möchtest.
00:03:40: Diese Motivatoren die dahinter stecken sind meistens nicht ganz so offensichtlich Und das ist auch der Grund, warum dieses Thema oftmals so schwierig ist.
00:03:53: Weil wenn wir diese Motivator nicht aufdecken dann wissen wir auch nicht was hier wirklich abläuft und wenn man nicht wissen was abläuft dann können wir auch nichts dran ändern.
00:04:05: Ich werde das Ganze mal so einem Beispiel von mir persönlich darstellen um zu zeigen wie Fies das wirklich aus sein kann oder was da auch wirklich dahinter steckt Sachen, auf die du im ersten Moment vielleicht gar nicht kommst.
00:04:20: Und zwar nehmen wir einfach mal dieses Doomscrolling-Habit her, dass ich sehr lange überhaupt keinen Griff bekommen habe und Ich hab das dann zum Beispiel immer lang gemacht wo ich eigentlich arbeiten wollte.
00:04:33: und Danach habe ich mich natürlich Todes geärgert, dass sich das nicht umgesetzt hat was ich mir vorgenommen habe und warum ich dann wieder so viel Zeit auf diesen Apps verbracht habe ja also klassiker Instagram oder YouTube.
00:04:47: Und irgendwann habe ich mir eben auch durch viele Coachings, die ich gemacht habe.
00:04:54: Das ist etwas wo mir Coaching sehr geholfen hat diese Muster auch wirklich selber zu erkennen in natürlichen Kombination mit diesen Ausbildungen.
00:05:04: und irgendwann bin ich dann drauf gekommen hey!
00:05:06: Ich mache das eigentlich immer dann wenn ich Arbeiten vor mir hab diese so unangenehm sind.
00:05:12: Wenn sie zum Beispiel Daumen geht ihr was fertigzustellen viel Recherche bedeutet.
00:05:19: Etwas zu einer Nachricht zu schreiben, von der ich mich so ein bisschen anscheiße, weil ich nicht genau weiß wie die Person darauf reagiert, weil vielleicht abgelehnt werden könnte?
00:05:27: Oh mein Gott!
00:05:30: Und dementsprechend war das auch ein relativ einfacher Ausweg.
00:05:35: Weil das Handy liegt daneben und da dran kommt dann eben vom Hirn ja dieses Signal hey du hast dieses unangenehme Gefühl Du willst das Ganze nicht angehen?
00:05:45: Ja, du willst diese Sache nicht machen.
00:05:47: Also mache ich was anderes.
00:05:50: Fangen Lums kreuten und dann habe ich das immer gemacht.
00:05:54: Ein anderer Setting, wo oftmals ein Problem für mich war, war so abends, wo ich Arbeit schon erledigt hatte.
00:06:01: Das war vor allem in den letzten Jahren das Thema, bei dem ich diese Prokrastination, also diese Ängste besser proaktiv angehen konnte.
00:06:13: Am Abend müde war, ich war gestresst.
00:06:15: Ich war ausgelaugt und dann bin ich auf diesen Apps gelandet.
00:06:19: Und der Grund dafür war mir einfach... Ich hatte so dieses Gefühl, ich brauch jetzt noch was, also ein bisschen Ablenkung!
00:06:27: Ich wollte nicht unbedingt mit meinen Gedanken alleine sein.
00:06:30: Ich wollte diese Langeweile auch nicht aushalten.
00:06:34: Da haben wir schon sehr viele Sachen die hier mit reinspielen.
00:06:38: Das heißt das hat mir viele Sachen möglich.
00:06:41: Also die positiven Absichten dahinter waren zum Beispiel einerseits Ängste, also Konfrontation vermeiden.
00:06:48: Weil das könnte gefährlich sein und alles was uns hierhin als Gefahr einschätzt auch wenn es rational betrachtet nicht so ist.
00:06:57: ja das ist ganz wichtig das hinzuzunehmen dass Hirn oder Teil vom Hirn da diese impulsiven Entscheidungen trifft handelt nicht rational, der handelt impulsiv Und das war eben eine dieser positiven Absichten.
00:07:18: Oder der Umgang mit Stress war eine andere positive Absicht, ein anderer Gewinn wenn man so sagen möchte oder auch der Umgang mit Langeweile.
00:07:26: Wir hatten es nicht aushalten zu müssen.
00:07:29: Auch das war so eine positive Absricht, so einen Gewinn dahinter und natürlich gilt das Ganze auch für andere Gewohnheiten.
00:07:37: also wenn ich mit Leuten im Gym über das Thema Nährung spreche kommt mitunter auch einfach sowas hoch als Thema.
00:07:45: Ich esse immer, wenn ich frustwirt bin, immer wenn ich gelangweilt bin und das sind im Prinzip genau diese positiven Absichten.
00:07:53: die Person weiß hey mir tut es ganze nicht gut.
00:07:56: wir haben schon gesagt macht die personen sich mitunter auf dafür fertig aber ihren was ist es dann doch zumindest unterbewusst wert bzw ihr gewinn steckt da einfach dahinter.
00:08:11: Und die Frage ist jetzt einfach, wie kommen aus diesem ganzen Raus?
00:08:16: Weil ich glaube, die Frage am Anfang von dieser Podcastfolge warum wir Sachen machen, die wir eigentlich hassen, die ist damit beantwortet weil es für uns auf irgendeiner Ebene auch sehr gewinnbringend ist.
00:08:32: und wie gesagt auch wenn du weißt dass das langfristig eine Katastrophe ist unser Gehirn oder diesen Teil vom Gehirnen Interessiert dein langfristiges Wohlbefinden nicht, sondern dieser Teil vom Gehirn sieht einfach nur Gefahr.
00:08:48: Das könnte mich im Moment gerade umbringen und ich habe Stress.
00:08:51: Und dann macht das was gerade funktioniert.
00:08:54: Macht das was sicher funktioniert.
00:08:57: Was sicher funktioniert zum Beispiel um eben Angst vor Ablenungen zu vermeiden ist dummskrollen!
00:09:02: bei mir.
00:09:03: Und vielleicht hast du gelernt, meine Möglichkeit oder meine beste Option um mit Stress fertig zu werden und mit Frust fertigzuwerden oder auch mit Ablehnung kann sein ist dass ich esse!
00:09:16: Dann haben wir hier einfach diese Motivatoren und die Frage ist, ich habe schon den Raum geworfen was mache man damit?
00:09:24: Der erste Schritt ist eine ganz wichtige Sache und zwar das Du aufhörst dich dafür fertigzumachen.
00:09:31: Es ist ganz wichtig, weil wenn wir uns fertig machen dann helfen wir uns erstens nicht.
00:09:38: Also wenn du dich prügelst, dann ist das einfach eine Energieverschwendung und dir geht es nach einfach noch schlechter als im Moment eh schon.
00:09:48: Und wenn's dir noch schlechter geht, wenn du da noch mehr Stress hast, noch mehr Frust versuch ich immer... Dann passiert oftmals eine Sache und zwar wir bekommen wieder mehr verlangen nach dieser Gewohnheit die wir eigentlich loswerden wollen.
00:10:02: Und du siehst, wir haben hier diese Schleife bestehend aus Gewohnheiten.
00:10:10: Wir haben jetzt diese Schleife aus Auslöser.
00:10:14: dann kommt die Gewohnkeit da machen uns dafür fertig ja dann geht es uns wieder schlechter was nicht Nichts anderes als noch mal ein Außenlöser ist, dann kommt die Gewohnheit.
00:10:22: Dann geht es uns wieder schlecht und so weiter und sofort.
00:10:24: Also das ist diese Abwärtsspirale.
00:10:26: Und der erste Schritt ist eben auch für nicht dafür fertig zu machen.
00:10:31: Der beste Weg dazu um das zu schaffen weil es klingt trivial ist es mit oder nicht?
00:10:38: Es ist mit oder nichts so einfach wie das klingt und das sage ich wie gesagt aus persönlicher Erfahrung eben etwas ist, wo ich wirklich mich sehr hart auch dafür fertig gemacht habe.
00:10:49: Ich glaube, ich hatte noch nie einen Coach der nicht zu mir schon mal gesagt hat hey du bist sehr hart zu dir und das ist eben so ein Beispiel dafür.
00:10:57: Und das ist wie gesagt etwas wo ich mittlerweile schon deutlich locker sehe als früher noch.
00:11:04: aber mitunter komme ich in dieses Muster rein dass ich mich für sowas fertig machen will.
00:11:13: Du das lange gemacht, dass kann sein, dass es auch immer wieder mal passieren wird.
00:11:18: Wichtig ist, dass wir einfach mal hier starten mit dieser Erkenntnis eben, dass er nicht zielführend ist.
00:11:25: Weil hinter der Gewohnheit bei The Way steckt natürlich auch ihren Wohnengewin, auch wenn das vielleicht etwas pervers klingt.
00:11:33: Gut!
00:11:34: Dann ist der nächste Schritt zu erkennen was hier vor diesem handeln passiert.
00:11:44: ja weil da kommen meistens diese cravings also dieser so das wurde denks bei euch braucht jetzt was du spürst es kribbeln und rennt instinktiv zum zum kühlschrank und möchtest was machen möchtes handel.
00:12:00: das ist unser.
00:12:00: der zweite punkt oder eigentlich schon die dritte erder erste punkt ist zu erkennen was wirklich passiert mehr was der antreiber hinter deinen gewohnheiten ist.
00:12:10: Der zweite punkt ist aufhören, nicht fertig zu machen.
00:12:13: oder dritte Punkt diese Cravings zu erkennen lernen die wirklich auch zu beschreiben und damit auch ja nicht mehr sofort drauf zu reagieren.
00:12:26: Und so kannst du dann step by step die Kontrolle zurückgewinnen und diese Gewohnheit dann mit der Zeit auch ablegen Warum du machst, was du machst?
00:12:43: Obwohl du die Gewohnheit eigentlich hast.
00:12:48: Wenn du merkst, ich will diese Kontrolle zurückgewinnen aber ich schaff sie mir einfach immer noch nicht.
00:12:56: Ich brauche hier mehr Input dazu dann habe ich etwas für dich und zwar den Live Workshop Craving Code wo wir uns im Detail anschauen wie du eben es schaffst nicht sofort auf dieses Verlangen zu reagieren ja nachdem du das erkannt hast Und vor allem auch, wie du dann wirklich aus diesem Sog rauskommst.
00:13:15: Weil es ist etwas wo ich immer wieder beobachte dass Leute dann durchaus in der Lage sind da mal kurz zu pausieren aber schlussendlich das dann trotzdem wieder machen und dann wieder diese Schleife zurückfallen.
00:13:28: und da wichtige Schritt ist eben der Umgang mit diesen Sogen, dass du daraus kommst.
00:13:34: Das ganze Lernsten im Workshop, das Ganze kostet dich nur auf fünfzehn Euro Und der Link dazu ist in dieser Beschreibung.
00:13:42: Findet nächste Woche statt, wenn du es nicht live schaust, kein Problem!
00:13:47: Es gibt wieder eine Aufzeichnung.
00:13:48: die kriegst du nach sofort zugeschickt mit allen Unterlagen.
00:13:52: und ja das ist meine Einladung an dich.
00:13:55: Das wichtige Takeaway für heute ist hinter jedem Verhalten steckende positive Absicht.
00:14:02: Das ist sowas wo du irgendwo hin kleben kannst diesen Satz, weil es ist einfach etwas wo sehr kontraintuitiv ist.
00:14:13: Also gegen unsere Intuition, weil wir halt wie gesagt oftmals nur das negative von dieser Gewohnheit im Blick haben was natürlich absolut verständlich ist, weil seit langfristig ein Riesenproblem ist mitunter und diese Antreiber dahinter sind einfach auch ein sehr spannendes Thema.
00:14:32: Gut, wie gesagt wenn du hier der nächsten Schritt gehen möchtest dieser Live Workshop ist genau das Richtige für dich und den Link dazu ist wie gesagt in der Beschreibung.
00:14:44: Damit sind wir am Ende von der heutigen Folge anerkannt beim Character Design Podcast.
00:14:50: Ich gewöhn mich immer noch an der Neunnamen und es würde mich freuen wenn wir uns bei diesem Workshop sehen und ich wünsch dir eine sehr tolle Restwoche!
00:14:59: Ciao ciao.