00:00:01: Du bist sehr hart zu dir.
00:00:04: In den letzten Jahren habe ich mit den verschiedensten Coaches zusammen gearbeitet, auch mit Psychologen und Therapeuten und früher oder später kam dann eigentlich immer diese Aussage.
00:00:15: Und das war etwas, mit dem ich sehr lange gestruggelt hab und etwas, wo für mich noch eine Herausforderung darstellt.
00:00:23: aber ich bin in den letzten fünf Jahren viel besser geworden damit umzugehen.
00:00:29: Über dieses Thema möchte ich heute sprechen, also es geht heute um diese Tendenz die du wahrscheinlich auch hast.
00:00:35: Wenn du diese Folge hörst dass du hart zu dir bist ja wir sprechen über negative Gedanken oder das ist wie als negative Gedanken bezeichnen Gedanken die uns runterziehen die sehr anstrengend schmerzhaft sein können und auch wie wir da anfangen können rauszukommen.
00:00:55: und nein es wird keine denke einfach positiv folge oder ist einfach nicht so arzt.
00:00:59: die erfolge also dieser klischee ratschläge weil ich weiß nicht wisst ihr bei sowas geht ich höre sowas und denke mir dann immer ja da früher habe ich das dann natürlich auch von leuten hört der mit dem gedacht ja passt schon als ich hatte nur so ein zynisches lächeln übrig dafür mir gedacht ja du verstehst mich.
00:01:18: Also meine reaktion.
00:01:20: und Heute schauen wir uns an, was für mich tatsächlich sehr gut funktioniert hat und auch immer noch funktioniert.
00:01:31: Wir wangen mal an mit den Problemen die damit einhergehen wenn wir uns selbst fertig machen, wenn wir zu hart sind und vor allem auch was mitunter die Vorteile davon ist vielen Folgen.
00:01:48: schon darüber gesprochen, dass hinter den Sachen die wir machen immer auch eine gewisse Funktion steckt ein gewisser Gewinn steckt.
00:01:56: Ja ich bringe das gerne am Beispiel vom Essen, dass wir mitunter viel essen oder nochmal zum Snack greifen obwohl ihr wissen ja, dass wird dadurch langfristig an Gesundheit verlieren.
00:02:07: mitunter und im Moment machen wir es aber weil der Benefit davon ist, dass quasi nur diese Option sehen.
00:02:20: Und wenn wir sehr hart und selber sind, dann ist auch hier in der Regel oder eigentlich nicht nur in der Regel sondern da ist auch etwas dahinter das uns quasi motiviert Das zu machen.
00:02:30: und bei mir war das dass ich einfach gedacht habe Wenn ich an mich nicht vorankomme Dann liegt es daran weil ich einfach zu undiszipliniert bin weil ich nicht hart genug zu mir bin und deswegen muss Ich mich einfach mehr pushen.
00:02:43: ja das war früher so.
00:02:44: diese Einstellung die ich hatte also dieser Ah, diese sehr toxische Sichtweise von Disziplin.
00:02:51: Leidergott ist der Weih, die immer noch verbreitet ist.
00:02:54: und irgendwann habe ich dann gecheckt him das funktioniert ja mir nicht weil das Problem war Ich hab mich natürlich richtig schlechter nie mehr gefühlt wenn ich das gemacht habe.
00:03:05: Ich hatte innerlich sehr viel Anspannung sehr viel Frust sehr viel Stress auch dadurch selbst erzeugt dass sich halt auf mich eingeprügelt hat.
00:03:16: Habt ihr auch gemerkt, von dem was ich eigentlich erreiche?
00:03:20: Das passiert nicht mehr.
00:03:21: Sondern es geht schlechter voran.
00:03:24: und das ist auch deswegen der Fall weil einerseits diese Emotionen dieser Stress, den wir dadurch erzeugen für uns selber zeugen sorgt natürlich dafür dass wir Energie verlieren die wir positiv nutzen könnten und andererseits hat das natürlich auch einen Einfluss darauf wie wir uns selber sehen ja wie wir unser selbst wahrnehmen in unserem Selbstbild.
00:03:46: Und das leidet dann natürlich auch darunter.
00:03:49: und wenn ich jetzt von mir immer mehr den Eindruck bekomme oder das Bild bekomme, dass ich irgendwie ein Versager bin oder einen Trottel da nichts auf die Reihe kriege.
00:03:58: Das sind solche Gedanken, die da natürlich auch mal auftauchen.
00:04:03: Dann werde ich in der Realität auch Beweise finden, die das Ganze bestätigen.
00:04:10: Ich denke dann okay, ich bin nix auf die Reihe!
00:04:14: Wo ich nicht das schaffe, was ich mir vornehme und Gedanke ist dann so.
00:04:20: Ja siehst du?
00:04:22: Stimmt ja!
00:04:23: Das heißt wir schießen uns dadurch eigentlich mehrfach ins Knie.
00:04:28: Und das ist etwas wo ich dann jemanden verstanden hatte und ich habe dann trotzdem noch weiter gemacht.
00:04:37: Weil ich hab nur trotzdem gedacht hätte ich muss mich einfach noch mehr pushen Ja, war bei mir sehr hartnäckig.
00:04:43: Ich kann es also stuhr sein im Positiven als auch in dem Fall eben dysfunktionalen und eine Sache die mich dann wirklich auch hier rausgebracht hat bzw.
00:04:54: geholfen hat damit viel viel besser umgehen zu können und viel weniger hart zu mir zu sein.
00:04:59: Also jetzt im Bereich bis auf fünf Jahren war ein bestimmtes Buch Und dieses Buch heißt Ten Days to Self-Esteem, geschrieben von David Burns.
00:05:12: Das ist jemand der sehr viel auch an der Entwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie mitgearbeitet hat und das Buch ist eine absolute Empfehlung von mir also eines der wichtigsten Bücher dass ich persönlich hier gelesen habe und ich glaube für jeden der mit diesen Themen struggled einfach ein must read.
00:05:34: Und in diesem Buch geht es eigentlich darum, wie wir aus so depressiven Verstimmungen rauskommen.
00:05:39: Wie wir mit Ängsten umgehen können und auch dann wie wir Prokrastination uns weiter überwinden können.
00:05:47: In diesem Buch haben wir am Anfang eine Erkenntnis oder der Autor stellt da eine Behauptung auf und zwar dass diese negativen Gedanken die wir haben zum Beispiel sowas ich kriege einfach nichts auf die Reihe dass diese Gedanken eigentlich lügen sind, dass die nicht real sind.
00:06:08: Dass sie verzerrt sind und da gibt es in der Verhaltenstherapie diese kognitiven Verzerrungen Und das sind zum Beispiel sowas wie alles oder nichts denken.
00:06:22: Nämmer dieses Beispiel ich kriege nix auf die Reihe.
00:06:26: Was heißt das?
00:06:27: Ist es wirklich wahr?
00:06:30: Hier steckt natürlich dieses alles oder nichts denken drin, weil ich kann das denken und habe gleichzeitig am Vortag mein Training gemacht.
00:06:40: Hab ein paar Kunden betreut, hab vielleicht Content gemacht und das heißt eigentlich kriege ich ja was auf die Reihe.
00:06:49: Da sind Sachen drin.
00:06:50: beziehungsweise andere Arten von Verzerrungen ist dass wir Sachen entweder größer machen als sie sind oder kleiner machen als es sind.
00:06:57: wenn man wieder bei diesem Beispiel bleiben, also ich kriege nichts auf die Reihe.
00:07:04: Das ist eigentlich eine starke Vergrößerung ein starkes Aufblasen wenn ich das jetzt denke nur weil ich zum Beispiel an diesem Tag nicht alle meine Tutus erledigt habe.
00:07:15: Ich hab dann vielleicht siebzig Prozent von dem erreicht.
00:07:17: oder einfach einen Tag wo ich müder war, wo ich lethargischer war aber es einfach nicht so gut lief alles sehr lief.
00:07:23: Vielleicht denken wir allen haben diese Tage und da blase oder habe aufgelassen.
00:07:30: Das geht natürlich auch in die andere Richtung, also wir können auch sagen ja so schlimm ist es ja nicht obwohl wir was machen immer wieder machen und wo wir uns einfach selbst mit der Zeit zerstören.
00:07:39: Ja das gibt's natürlich.
00:07:41: Es geht natürlich in beide Richtungen Und von diesen Verzerrungen da gibts glaube ich, glaube ich Liste zu zehn oder zwölf an würde ich dir empfehlen das einfach mal nachzuschauen.
00:07:53: und der Grund warum mir das geholfen hat in erster Linie wir schauen uns nach eine Technik an, die du machen kannst um hier wirklich nochmal deutlich weiterzukommen deutlich besser mit solchen Gedanken auch arbeiten zu können.
00:08:11: Aber in Erster Linien habe ich das eine Seite gezeigt und zwar einfach mal zur Kennenheim.
00:08:16: Ich verarsche mich damit eigentlich selber.
00:08:18: also ich belüge mich hier ständig an Und aus meiner Erfahrung ist sich selbst Anlügen eigentlich der schnellste Weg um uns zu sabotieren.
00:08:27: Also immer, wenn wir uns anlügen, sabotieren wir uns auch selber.
00:08:31: Und hier hatte ich da nicht mehr einfach nur so ein Denk halt positiv oder du bist zu hart und so weit und so fort, wo ich mir vorhin weggelächelt habe mit Zynismus.
00:08:41: Sondern ich hatte es dann wirklich schwarz auf weiß stehen.
00:08:44: Das Ding ist... Nicht echt!
00:08:46: Wir erzählen mich eine Lüge.
00:08:48: Und das war dann auch immer der erste Schritt um auch hier rauskommen zu können.
00:08:54: dieses Erkennen, diese Awareness ist immer der erste Schritt.
00:08:56: Egal ob zum Gebohnhalten geht oder um solche Sachen.
00:09:01: Ein anderer Punkt und eine andere Erkenntnis die ich daraus gezien habe können Ist dass das was ich mir in meinem Kopf quasi zusammenspinne eigentlich immer viel viel schlimmer ist als wie es in der Realität ist.
00:09:16: Wie gesagt im Kopf kommt dann so etwas raus komplett unfähig oder sowas in die Richtung.
00:09:23: und in der Realität ist es so, ich habe mein Training gemacht.
00:09:26: Ich habe nur den Abschluss, mich mache meine Konten usw.
00:09:30: und sofort.
00:09:31: Und das ist natürlich eine sehr große Diskrepanz.
00:09:35: Klar ist es dann so dass ich vielleicht noch nicht dort bin wo ich hin will, dass sich nun nicht alles umsetzen kann auch wenn meine Ziele notwendig sind aber die Realität schon mal viel besser als was im Kopf abgeht.
00:09:47: Und das zu erkennen war für mich auch sehr, sehr wichtig.
00:09:52: Weil es einfach auf dieser Relation zu sehen und was wir dann auch im weiteren Sinne machen können da leitet der Outdoor-Autor uns in diesem Buch auch durch ist.
00:10:04: Da können beeinflussen wie wir uns fühlen indem ja auch mit diesen Gedanken arbeiten.
00:10:11: Das heißt, das ist ein weiterer wichtiger Punkt.
00:10:13: Wir sind negativen Gedanken und auch den Emotionen die damit einhergehen nicht hilflos ausgeliefert sondern wir haben Einfluss darauf.
00:10:21: Und es ist verdammt wichtig weil es sehr leicht hier in eine Opferholerein zu fallen.
00:10:25: Es ist sehr leicht einen Glaubenssatz zu entwickeln ja ich bin halt immer frustriert ich kann nichts machen oder ja Ich bin halt pessimistisch also es falsch.
00:10:34: Wir haben Möglichkeiten wie wir hier arbeiten können habe ich dir jetzt eine Technik aus diesem Buch mitgebracht.
00:10:41: Wie gesagt, Credits dafür gehen an David Burns und ich würde dir wie gesagt wirklich empfehlen dieses Buch auch zu holen weil da sind sehr viele Techniken drin und die einen funktionieren für dich vielleicht mehr, die anderen weniger ist völlig normal.
00:10:58: Und diese Technik besteht einerseits darin dass wir als erstes mal aufschreiben was runterzieht, wo diese Gedanken aufkommen.
00:11:11: Wo du dann fängst zb anfängst auf dich einzuprügeln?
00:11:14: Wo Gedanken kommen hey ich krieg nix auf die Reihe ja ich bin zu dumm was auch immer und ich nehme dir einfach mal das Beispiel als Event her dass ich am Abend, das hatte ich früher sehr oft, dass ich dann am Abend da gesessen bin und überlegt habe hemm ich hab heute eigentlich nichts von dem erreicht oder nichts wirklich so umgesetzt wie es mir vorgenommen hat oder ich habe meinen Toaduliss nicht erledigt.
00:11:36: Da ging es dann los mit diesen ganzen Gedanken.
00:11:40: Sei es das erste Mal wirklich dieses Event zu definieren.
00:11:43: und du musst, by the way dieser Technik die ich hier zeige, dass funktioniert nur wenn du sie auf dem Papier machst.
00:11:49: Das funktioniert nicht wenn wir uns durchdenken weil dann kommst Du einfach mehr von diesem Gedanke.
00:11:56: Sei's das ist etwas was Du als erstes mal aufschreibst.
00:11:59: Im nächsten Schritt folgt die eigentliche Technik und zwar die Spaltentechnik Und zwar schreibst du in einer Spalte auf der linken Seite vom Blatt hin, was du gerade denkst.
00:12:16: Was ist so?
00:12:17: der Gedanke, der grad hochkommt?
00:12:19: Bleib mal dabei angenommen!
00:12:20: Ich sitze jetzt wieder am Abend vor dem Schreibtisch und es kommt dieser Gedanken.
00:12:24: man nicht kriegt nix auf die Reihe oder ich bin scheiß oder was auch immer.
00:12:29: dann schreibe ich diesen Gedanken auf.
00:12:31: das können natürlich auch mehrere Gedanken sein.
00:12:34: Dann als nächstes geht es darum kurz hinzuschreiben, wie stark du daran glaubst und David Burns empfiehlt hier eine Prozentangabe.
00:12:45: Das heißt das kann zum Beispiel sein ja okay ich glaube daran zu hundert Prozent oder zu neunzig Prozent.
00:12:52: Meistens sind's relativ hohe Prozent Zahlen die sich dann auftauchen.
00:13:00: gut Dann machen wir eine zweite Spalte und dort geht es dann darum, analysieren welche Arten von Verzerrungen im Sinten da drin.
00:13:10: Das ist wichtig das aufzuschreiben weil das zeigt ja dann schwarz auf weiß, dass is nicht real.
00:13:17: ich erzähl mir dann gerade ne Lüge.
00:13:19: Und wenn du das erkannt hast dann wie gesagt hast du die Möglichkeit das ganze zu ändern.
00:13:23: und Wenn wir jetzt dieses Beispiel hernehmen Ich krieg nichts auf die Reihe.
00:13:27: Da ist wie gesagt alles oder Nichts Denken drin.
00:13:31: Es ist ein Filter drin.
00:13:32: Ich sehe nur das Negative, ich sehe nichts von den Positiven was ich vielleicht gemacht habe.
00:13:37: Ich habe das Ganze oder ich vergrößere das ganze massiv ja es ist disproportional.
00:13:45: Ich erzähle meine Geschichte dass ich nix auf die Reihe komme obwohl ich jetzt halt einen schlechten Tag hatte oder dem Tag nicht das geschafft hab was ich mir vorgenommen hat.
00:13:55: Das sind so paar Beispiele und wie gesagt da würde empfehlen das Ganze zu recherchieren, da sind noch deutlich mehr Sachen drin.
00:14:03: Wichtig ist aus meiner Erfahrung wenn ich damit arbeite dass ich einfach mal mindestens ein zwei hinschreibe.
00:14:09: Je mehr du findest desto besser natürlich.
00:14:12: Aber selbst wenn ich einfach einmal erkenne das Ganze ist verzerrt.
00:14:17: Ich finde eine Sache vor allem dieses alles oder nichts ist was wo wirklich sehr häufig auftaucht.
00:14:23: aber wenn wir super hart sind dann ist es schonmal einen Punkt wo ihr sehen könnt Das hier ist gerade nicht echt.
00:14:32: Gut, dann machen wir die dritte Spalte rechts daneben und jetzt suchen wir uns einen genaueren Gedanken der positiv ist ja?
00:14:46: Und etwas – das ist ganz wichtig – etwas was du trotzdem noch glaubst!
00:14:53: Also wir machen jetzt nicht das, wo uns oft so gesagt wird.
00:14:56: Er denkt einfach positiv.
00:14:57: Wir gehen von.
00:14:58: ich kriege nichts auf die Reihe zu.
00:14:59: hey!
00:15:00: Ich bin der geilste Typ und schaff alles weil wenn man das macht dann ja du fühlst es wahrscheinlich eh schon.
00:15:08: Dann kommt er nächste Gedanke.
00:15:09: Ja ja, passt schon Bullshit.
00:15:12: Nein, wir suchen uns einen Gedanken der Realität eher entspricht und der gleichzeitig positiv ist.
00:15:21: Was könnte das sein?
00:15:22: Angenommen, wir bleiben beim alten Gedanken.
00:15:25: Ich kriege nichts auf die Reihe.
00:15:26: Ein realistischer Gedanke wäre zu sagen heute habe ich nicht alles geschafft was ich mir vorgenommen hab weil ich den Arbeitsaufwand unterschätzt hatte.
00:15:37: aber ich kann daraus lernen und ich habe viele Beispiele aus der Vergangenheit die zeigen dass ich weiterkommen kann dass sich Sachen erledigen kann.
00:15:47: Wäre eine Möglichkeit?
00:15:48: ja ich habe jetzt grad hier an etwas gesagt Aber das ist ein realer Gedanke.
00:15:54: Das ist eine genaue Beschreibung von dem, was passiert ist.
00:15:58: Ich erkenne an, es lief nicht alles wie geplant.
00:16:01: Es ist nicht alles supergeil sondern es sind Sachen nicht so gelaufen und gleichzeitig lasse ich aber die Möglichkeit zu dass ich drehen besser werden kann.
00:16:14: Und ich untermauer das mit Beispielen aus der Vergangenheit.
00:16:16: Ich könnte noch aufzählen zum Beispiel den Unionbeschlusskunden bei denen es lieft Content, den ich rausgebracht hatte.
00:16:26: Trainings die ich gemacht habe finde hier wirklich etwas wo diesen Gedanken untermaut und es ist egal was das ist.
00:16:32: Es kann sowas sein wie ich hab schon mal gelernt zu lesen oder eine Fremdsprache.
00:16:37: Was auch immer!
00:16:37: Das muss nicht spektakuläres sein.
00:16:40: Und was wir jetzt gemacht haben ist Wir haben diese neuen Gedanken gefunden und dann geht's darum auch hier ungefähr zu sagen Wie stark wird diesem Gedanken glauben?
00:16:50: Im Idealfall ist es laut David Burns so über sechzig-siebzig Prozent.
00:16:57: Und wenn dazu, wenn du merkst du glaubst sind vielleicht nur zu zehn Prozent dann würde ich den nochmal ein bisschen umformulieren.
00:17:05: und was wir da noch machen können ist uns anzuschauen wie stark wir den ursprünglichen negativen Gedanken noch glauben.
00:17:14: Das ist eine Sache die aus meiner Erfahrung Training, das braucht etwas um hier wirklich dich an mit dieser Sache gut zurechtzufinden.
00:17:26: Mit dieser Technik also wie gesagt um das Ganze nochmal zusammen zu fassen.
00:17:31: Punkt Nummer eins aufschreiben was es passiert dass die Spirale in Gang setzt ja dass sich selber fertig machen oder den negativen Gedanken.
00:17:39: Punkt number zwei hinschreiben wie sehr du daran glaubst und wie echt sich das anfühlt.
00:17:48: dann in der nächsten Spalte die Verzerrung, die du findest.
00:17:53: Du kannst ja auch folgendes überlegen, du kannst dir auch hier überlegen hey würde ich das jemandem anderen so sagen oder so beurteilen also alles was es ist auch was er sich gerne mache dass ich mich frage hey würd ich das einem Kunden mitgeben?
00:18:06: Die haben jetzt gerade erst gleich erzählt wahrscheinlich nicht und das ist auch etwas wo uns hier möglich zu sehen dass das Ganze wahrscheinlich nicht so realist wie wir das vielleicht fühlen oder denken.
00:18:18: Und dann suchen wir uns als nächstes einen realeren Gedanke, da positiv ist.
00:18:24: Den du wie gesagt auch glauben kannst.
00:18:26: das ist ganz wichtig.
00:18:27: also nicht wie gesagt nicht in ein Klischee alles ist super alles ist geil ich denke jetzt einfach positiv sondern wirklich etwas wo sich für dich auch stimmig anfühlt.
00:18:38: gut.
00:18:38: und wenn man das machen oder beziehungsweise meine Erfahrungen damit ist Wenn Ich Das Regelmäßig mache Dann habe ich deutlich weniger dieser negativen Gedanken.
00:18:50: beziehungsweise wenn ich sie habe, dann komme ich da sehr schnell wieder raus.
00:18:55: Also ich komm nicht in diese Abwärtsspiralen rein!
00:18:58: Ich komme nicht in dieses Mischfertigmachen rein!
00:19:00: Warum?
00:19:01: Weil das wie alles auch eine Form von Training ist.
00:19:04: aus meiner Erfahrung also der Umgang mit negativer Gedanken ist auch eine Art von Training und je besser ich darin bin, desto schneller kenne ich das Ganze weniger lasse ich mich auch davon runterziehen.
00:19:17: Und wie gesagt, wenn wir uns von sowas nicht unterziehen lassen dann kommen auch schneller voran weil wir verschwenden weniger Energie Wir erzeugen weniger unnötigen Stress für uns, wir erzeugten weniger Frust und sind damit einfach auch handlungsfähiger.
00:19:32: Wir sind entschlossen und wir handeln schneller!
00:19:35: Wir haben nicht dieses Selbstbild von jemandem der oder die nix auf die Reihe bekommt sondern wir sehen so schnell, wenn diese Gedanken auftauchen, dass die eigentlich falsch sind.
00:19:45: Und deswegen ist das was, wenn es beim ersten mal nicht funktioniert, bitte bleibt dran, ganz wichtig!
00:19:51: Wenn du nach dem ersten Mal aufgibst weil's nicht sofort alles in deinem Leben transformiert, ist das so als würdest du sagen Krafttraining funktioniert für mich nicht?
00:19:58: Weil du nach den ersten Training noch keine zweihundert Kilometer perfekter Technik gebeugt hast.
00:20:04: Gut.
00:20:05: Das heißt... Was ist das Fazit von dieser Folge?
00:20:10: Punkt um eins ist, Ehrlichkeit ist der Schlüssel.
00:20:13: Das ist was wo ich eigentlich immer wieder sagen, wo so meine Erfahrung ist.
00:20:17: Wenn wir ehrlich zu uns selber sind dann können wir uns verändern Dann können wir neue Gewohnheiten aufbauen und dann kann man weiter kommen.
00:20:26: Solange wir uns selber bescheißen passiert nichts.
00:20:31: Dahingehend ist Punkt Nummer zwei dass diese Lügen die bei unserer Zellen auch einen gewissen Gewinn mit sich bringen und es ist wichtig, dass wir auch in der Zeit erkennen was genau ist ein oder gewinnt dahinter.
00:20:44: Und hier ist wie gesagt wichtig das du die Idee zumindest zulässt.
00:20:49: ja weil wie sagt ich weiß wie hart er kickt das sein kann am Anfang da ist dieses hart zu dir selber sein die ihr eigentlich nicht das bringt wo du vielleicht glaubst das dir bringt vor allem so im Bereich Produktivität.
00:21:03: gut und wenn du eben Merkst du dich selbst belügt.
00:21:08: und wie gesagt wenn du es ja so hart zu dir bist, dann garantiere ich dir dass du dich selber belügst.
00:21:13: Das ist das was ich persönlich auch bei mir selber gelernt habe.
00:21:18: Wenn du das merkst dann kannst du versendern Und die Technik die ich dir empfehlen würde ist eben diese Spaltentechnik die Ich dir genannt hab.
00:21:27: und wenn Du mehr techniken in diese Richtung kennenlernen möchtest, in Form eines Buches wo du wie gesagt das liest und nicht sondern du arbeitest auch damit.
00:21:37: Und da sind viele verschiedene Sachen dabei dann bitte hol dir dieses buch von David Burns ten days to self esteem ich weiß gar nicht ob es auf Deutsch auch gibt genau und arbeite das ganze mal durch.
00:21:51: ja investiere am tag deine zehn fünfzehn Minuten in dieser sache.
00:21:56: ich garantier dir es hat einen riesigen Return of Investment und damit sind wir auch am Ende von der heutigen Folge angekommen.
00:22:05: Wenn dir dieser Podcast gefallen hat, würde ich mich freuen wenn du ihn abonnierst, wenn du nächsten Donnerstag um acht Uhr wieder dabei bist und ja wie gesagt bleibt dran.
00:22:17: holt ihr dieses Buch wenn du weiteren oder weil noch weitere Input in diese Richtung haben möchtest es wirklich viele Techniken drin, viele unterschiedliche Techniken drinnen und es ist eines dieser Bücher das auch für mich sehr viel zum positiven verändert hat.
00:22:32: Gut damit sind wir am Ende von heute.
00:22:34: vielen Dank fürs zuhören und tschau tschaus!